Dr.Marion Grieß

Zahnärztin

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„Der alte Arzt spricht Latein, der junge Arzt Englisch. Der gute Arzt spricht die Sprache des Patienten.“
Ursula Lehr (*1930), dt. Wissenschaftlerin

Betreuung und Beratung von Anfang an

Schon vor dem ersten Zahnarztbesuch für Ihr Kind gibt es viele Dinge, die die Mundgesundheit des Nachwuchses positiv beeinflussen können.

Betreuung und wertvolle Tipps für werdende Mütter

Während der Schwangerschaft besteht durch die Hormonumstellung eine erhöhte Gefahr der Zahnfleischentzündung „Schwangerschaftsgingivitis“. Durch Maßnahmen, die die Mundhygiene verbessern, wie Zahnzwischenraumpflege und professionelle Zahnreinigung, lässt sich dies trotz erschwerter Bedingungen beherrschen.

Karies ist ansteckend

Neugeborene haben keine kariesrelevanten Keime (Streptokokkus Mutans Bakterien). Diese Bakterien werden auf das Kind übertragen, z.B. durch in den Mund nehmen von Schnuller oder Breilöffel der Mutter. Bei unbehandelter Karies der Mutter ist die Gefahr der Übertragung von Kariesbakterien auf das Kind deutlich höher.

Ernährungsberatung

Geben Sie Ihrem Kind keine gesüßten Tees oder Säfte in der Flasche, an denen die Kinder permanent herumnuckeln. Auch Milch aus der Flasche sollte nach dem Austrinken weggestellt werden.

Die Zähne brauchen Ruhephasen, in denen Sie sich wieder Mineralisieren können. Wenn permanent ein zuckerhaltiges und damit saures Milieu im Speichel herrscht werden die Zähne schnell angegriffen und kariös. Man spricht vom sogenannten „Baby-Bottle-Syndrom“.

Zähne putzen

Sobald der erste Zahn da ist, sollte dieser auch geputzt werden. So wird das Zähneputzen von Beginn an zum Ritual. Die Kinder sollen auch alleine putzen, aber bis zum 3. Schuljahr sollte ein Erwachsener die Zähne auch Nachputzen.

Fluoridierung

Fluoride stärken die Zahnsubstanz, aber bei zu hoher Fluoridmenge kann es zu einer sogenannten „Dentalfluorose“ kommen. Dies äußert sich meist bei den bleibenden Zähnen in Form von weißen Flecken auf den Zähnen.

Bekommt ihr Kind Fluoretten, so sollte ansonsten auf sämtliche Fluoridzufuhr in Trinkwasser, Salz und Zahnpasta verzichtet werden. Umgekehrt sollte man, wenn man auf die Gabe von Fluoretten verzichtet fluoridiertes Speisesalz und eine normale Kinderzahnpasta mit 500 ppm Fluorid verwenden.

.: © Zahnärztin Dr.med. dent. Marion Grieß :.